Bürgerbus-Verein Radevormwald eV

Neuigkeiten

Herzlich willkommen im Neuigkeiten-Bereich des Bürgerbus-Vereins.
Schön, dass Sie zu uns reinschauen.

Sehen Sie sich einfach um - auch auf der linken Spalte - in den Kategorien:
Hauptmenü - Der Bus - Der Verein.
Die Seiten werden regelmäßig aktualisiert – bleiben Sie auf dem neuesten
Stand und schauen Sie ruhig mal wieder rein.
Hier finden Sie aktuelle und archivierte Informationen. Wenn Sie eine Mitteilung suchen,
die Sie mal vor einiger Zeit gesehen haben, melden Sie sich einfach bei uns. Wir schauen
dann in unserem Archiv nach.

Der Bürgerbus-Verein Radevormwald wünscht allen Bürgern einen schönen Tag -
bei jedem Wetter. Und eine gute Fahrt - kommen Sie sicher an Ihr Ziel.

 

25.09.2019 Bürgerbus-Verein bekräftigt seine Kritik

"Die Mitglieder des Bürgerbus-Vereins betrachten die Touren
und die Preise des Quartierbusses als Fehlplanung. Sie wünschen
sich von der Stadt konkrete Angaben, wie es weitergehen soll."


Der BM-Bericht vom 25.09.2019 kann hier gelesen werden.

Unsere Leistungen können nicht überholt werden


Unseren 

 

20190507 083346

 

können Sie überholen,

unsere Leistungen nicht.   -   Wir fahren für Rader Bürger.


GF

13.08.2019 Irritationen über den neuen Quartierbus

"Mitglieder des Bürgerbusvereins äußern
Unmut. Vorsitzender sieht im Verbot von
Bedarfsfahrten ein Problem - für beide."

RGA-Bericht vom 13.08.2019 ist in Anhänge zu lesen.


Anmerkung: Siehe auch Berichte BM vom 07. und 08.08.2019
GF

08.08.2019 Das ist der richtige Bürgerbus aus Radevormwald

BM-Berichtigung:
RADEVORMWALD (rue) In die Bebilderung zur Geschichte einer Konkurrenz zwischen Bürgerbus und Quartierbus in den Wupperorten hat sich leider ein Fehler eingeschlichen: Der abgebildete Bürgerbus fährt nämlich in Wermelskirchen und nicht in Radevormwald. Hier also nun der richtige und vor allem neue Bus bei der Vorstellung im April 2019. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

07.08.2019 Quartier- und Bürgerbus in Konkurrenz?

 
Beim Bürgerbusverein gibt es teilweise Irritationen über den neuen Quartierbus. Das Problem sei struktureller Art – und leider treffe das Verbot, Bedarfsfahrten durchführen zu können, beide Verkehrsangebote.
Bericht der BM vom 07.08.2019 hier lesen. 

Anmerkung von Gerd Fahlenbock: So sieht der Bürgerbus Radevormwald aus (siehe auch Bericht vom 08.08.2019):

2019-04-08 173356

2019-04-08 173447

20190507 083346

20190507 083448

GF

28.06.2019 - 25 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer sind hochmotiviert

Der RGA berichtet in seiner Ausgabe vom 28. Juni über
"Bürgerbus freut sich auf Sommergäste".
Der gesamte Artikel (bereitgestellt von Edu Otter) kann
in Anhang gelesen und runtergeladen werden.

GF

Wir suchen Ihr Gesicht -

am Buslenkrad.

 

 

 

Wir suchen

 

2019-04-05 07 Buergerbus neu 050419 pm9

 

                                                   2019-04-08 173447

 

 Fahrerinnen und Fahrer.


 

Möchten Sie das Team des Bürgerbus-Vereins Radevormwald als Fahrerin oder Fahrer  

verstärken?

 Schauen Sie doch einfach mal eben hierein, wer schon dabei ist
oder dabei war.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann melden Sie sich doch einfach bei uns! 

Nähere Informationen bekommen Sie bei

1. Vorsitzender: Eberhard Wolff - Telefon (0 21 95) 37 57
oder bei einem Fahrer oder einer Fahrerin.
Vielleicht kennen Sie ja jemanden.

 

Bürgerbus-Verein Radevormwald e.V.
Hohenfuhrstr. 13
42477 Radevormwald
Mail:  info@buergerbus-radevormwald.de
Telefax an PC:  0 32 22 - 2 46 11 94

 

04.06.2019 Praktische Vorführungen und Infos rund um den Bürgerbus am Hürxthal-Haus

Am Dienstag, 4. Juni, veranstaltet Aktiv 55 plus im Haus Hürxthal,
Schlossmacherstr. 2, eine Präsentation zum Thema Rollator.

Der 1. Vorsitzende vom Bürgerbus-Verein Radevormwald e. V., Eberhard
Wolff, wird von 16 bis 18 Uhr mit dem Bürgerbus vor Hürxthal stehen und
Interessenten zeigen, wie einfach es ist, mit einem Rollator oder
Einkaufswagen den Bürgerbus zu benutzen. Nämlich beim Ein-- und
Aussteigen helfen die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer beim Ein-
und Ausladen.

An dem Nachmittag gibt es darüber hinaus für Jeden Auskünfte über den
Bürgerbus, den Fahrplan sowie über die Erkundungsfahrten und
Kaffeefahrten mittwochs nach Filde.

Wolfgang Schneidewind

 

2019-04-08 173447

2019-04-08 173356

18.05.2019 Wenige nutzen Bürgerbus kostenlos

BM-Bericht vom 21.05.2019


2019-05-18 BM-Foto Flora Treiber

Norbert Bisterfeld (l.) und Erhard Hombrecher vom Radevormwalder Bürgerbusverein warten auf Fahrgäste –
leider vergeblich.

BM-Foto: Flora Treiber

18.05.2019 Samstag: Freie Fahrt mit dem Bürgerbus

Am Samstag, 18. Mai, verzichtet der Bürgerbus auf das Einziehen von Fahrgeld. Aus Anlass der Inbetriebnahme des 3. Bürgerbusses bietet der Verein Interessierten die Möglichkeit, unverbindlich mit dem Bus zu fahren, sich über die Innenausstattung zu informieren und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie bequem eine Fahrt mit dem Bürgerbus ist.

Das Angebot gilt für die Stadtring-Fahrten, die um 9 Uhr, 10.15 Uhr und 11.15 Uhr ab Busbahnhof beginnen, sowie für die beiden Honsberg-Fahrten um 9.45 Uhr und 12.05 Uhr ebenfalls ab Busbahnhof.

Eingeladen sind Mitfahrinteressenten jeden Alters nach dem Motto "Wir fahren Jung und Alt durch Radevormwald". "Gerade ältere Mitbewohner scheuen sich, zum ersten Mal mit dem Bürgerbus zu fahren" sagt der 1. Vorsitzende Uwe Orzeske. "Wer dann aber Geschmack gefunden hat, wird Dauerfahrgast. Für unsere ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer ist es eine Selbstverständlichkeit, beim Ein- und Aussteigen behilflich zu sein sowie Einkaufswagen und Rollatoren ein- und auszuladen. Wir fahren auch erst ab, wenn der Fahrgast sitzt und sich angeschnallt hat."

Normalerweise kostet die Einzelfahrt bei einer Viererkarte 1,70 Euro, Jugendliche bis 14 Jahre zahlen 1,00 Euro. Schwerbehinderte mit amtlichem Ausweis sowie Inhaber von VRS- und Westfalentickets zahlen nichts.

Am Montag, 20. Mai, beginnt um 19.30 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins im Haus Hürxthal (Haus der Begegnung) am Schlossmacherplatz. Neben den üblichen Regularien stehen Satzungsänderungen sowie die Neuwahl des Vorstandes auf dem Programm. Es wird einige Veränderungen geben. Wer zur Versammlung möchte, kann ab Honsberg um 19.15 Uhr mit dem Bürgerbus fahren, aus anderen Gebieten melde man sich beim Vorsitzenden Uwe Orzeske unter 8322.


Wolfgang Schneidewind 

 

BM-Bericht vom 14.05.2019

 

 

 2019-04-05 01 19-04-05 3. Brgerbus 1

 Foto: Edu Otter

17.05.2019 Zum Kommunizieren mit dem Bürgerbus fahren

Eberhard Wolff brngt den Nebeneffekt bei einer Fahrt mit dem Bürgerbus auf den Punkt:
"Die Leute reden nicht nur mit ihrem Kühlschrank, sie reden auch mal mit anderen Leuten -
wenn sie mit dem Bürgerbus fahren."

Hier geht es zum Video: RUA-TV   RTV R4 - Bürgerbus - Quartiersbus - 5. Mai 2019 von Thomas Lorenz

GF

09.05.2019 Bürgerbus startet erste Kaffeefahrt

Bericht BM vom 10.05.2019

2019-05-10 BM Brgerbus startet erste Kaffeefahrt

Die Ortschaft Filde mit ihrem Landhaus war das Ziel der Ausflügler.Trotz des regnerischen Wetters hatten sie Spaß. Foto: Flora Treiber

08.05.2019 Kaffeefahrten mit dem Bürgerbus zum Landhaus Filde

Ab Mittwoch, 8. Mai, bietet der Bürgerbus Radevormwald jeweils mittwochs um 15 Uhr ab Busbahnhof eine Linienfahrt nach Filde an, dort erwartet die Fahrgäste ein Sonderangebot. Im Landhaus Filde bietet der Inhaber Wolfgang Bleckert: Gedeck bestehend aus einem Kännchen Kaffee und einer Waffel mit Kirschen und Sahne zum Sonderangebotspreis von 7,--€.

In früheren Jahren erfreuten sich die Kaffeefahrten vom Bürgerbus im Rahmen der Aktion Ferienspaß für Ältere nach auswärtigen Lokalen sehr großer Beliebtheit, es mussten immer wieder Zusatzfahrten eingefügt werden. Leider haben die Bezirksregierung und das Land NRW diesem Service einen Riegel vorgeschoben, es dürfen keine Sonderfahrten außerhalb der Linien mehr durchgeführt werden.

Daher hat sich der Vorstand diese Regelung ausgedacht. Die Mittwoch-Fahrten nach Filde sind ganz normale Linienfahrten, da können die Behörden dem Verein keine Steine in den Weg legen und das Landhaus hat mitgespielt. Bevor die Fahrt ab Busbahnhof um 15 Uhr erfolgt, dreht der Bürgerbus noch Runden auf der Honsberg-Linie sowie der Stadtlinie. Wer also schon vorher einsteigen und mitfahren will, kann das selbstverständlich ohne zusätzliche Bezahlung tun. Der Fahrpreis beträgt bei einer Vierer-Karte 1,70 Euro je Richtung. Schwerbehinderte sowie Inhaber von VRS-Tickets werden kostenlos befördert.

So können sich die Fahrgäste fast 2 Stunden in Filde (bei schönem Wetter auch draußen) aufhalten, evtl. einen kleinen Spaziergang unternehmen, bevor die Rückfahrt um 17.10 Uhr erfolgt. Es wird auf Wunsch auch die Einstiegshaltestelle angefahren.

Da der Bus nur 8 Fahrgäste gleichzeitig aufnehmen kann, empfiehlt sich eine Voranmeldung bei den Vorsitzenden Uwe Orzeske unter 8322 und Eberhard Wolff unter 3757.

Wolfgang Schneidewind

2019-04-05 22 19-04-05 3. Brgerbus 35

Am 5.4.2019 anlässlich der Einweihung des neuen Bürgerbusses auf dem Platz vor der Sparkasse
mit einem Teil des 25-köpfingen Fahrerteams. - Foto: Peter Meuter (mp)

 

 

 2019-04-08 173356

 

 

2019-04-08 173447 

Bus-Fotos: Gerd Fahlenbock

 

BM-Bericht vom 26.04.2019 Bürgerbus bietet Kaffeefahrten an

RGA-Bericht vom 26.04.2019  in Anhänge.

 

 

05.04.2019 - Einweihung neuer Bürgerbus

Präsentation des neuen Bürgerbusses

 
Die dritte Generation des Radevormwalder Bürgerbusses konnte am 5.4.2019 vor der Sparkasse in Radevormwald vorgestellt werden. Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse und der Zuschüsse des Landes wurde die Neuanschaffung des Busses nach fast acht Jahren möglich.
 
Bis zu acht Personen können auf fünf Linien im Stadtgebiet an sieben Tagen in der Woche mitfahren. Insgesamt werden 74 Haltestellen bedient. Die meisten Bürger haben damit eine Haltestelle fast vor ihrer Haustür. Die Fahrgäste, wie manche in Rade immer noch meinen, müssen kein Mindestalter haben. Der Bürgerbus wird als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr für Jung und Alt von 25 ehrenamtlichen begeisterten Fahrerinnen und Fahrern gefahren.
 
So werden im Jahr fast 7.000 Fahrgäste, davon ca. 3.000 Schwerbehinderte gefahren. Im Jahr werden knapp 30.000 km für die Bürgerinnen und Bürger in Rade zurückgelegt.
 


Erhard Hombrecher

 

 

 

 

2019-04-05 02 Buergerbus neu 050419 pm2

BM: Der neue Bürgerbus ist seit Freitagnachmittag offiziell in Dienst gestellt (v.l.): Eberhard Wolff, die älteste Mitfahrerin Maria Bonrath, Uwe Orzeske und Sparkassenvorstand Alexander Still. Foto: Meuter, Peter (pm)

 

BM-Bericht vom 06.04.2019 - Neuer Bürgerbus rollt ab Montag

 

2019-04-05 01 Buergerbus neu 050419 pm1

 

2019-04-05 03 Buergerbus neu 050419 pm3

 

2019-04-05 04 Buergerbus neu 050419 pm4

 

2019-04-05 05 Buergerbus neu 050419 pm5

 

2019-04-05 07 Buergerbus neu 050419 pm9

 

2019-04-05 06 Buergerbus neu 050419 pm6

 

2019-04-05 08 Buergerbus neu 050419 pm13

 

2019-04-05 Buergerbus neu 050419 pm14

Fotos: Meuter, Peter (pm)

 

2019-04-05 22 19-04-05 3. Brgerbus 35

 Foto: Edu Otter

 

 

Weitere Bilder und Filme von der Einweihung gibt es in der Galerie - hier

Auch Teil 2 gibt es in der Galerie - hier

Es ist    k e i n    Passwort einzugeben.

 

Für die Bereitstellung des Bildmaterials an dieser Stelle ein herzliches
Dankeschön an:

Erhard Hombrecher (Fotos), Fred Klappstein (Fotos), Peter Meuter (pm) (Fotos),
Edu Otter (Fotos und Filme).

 

Gerd Fahlenbock

 

 

 

 

Wie kommt ein Bürgerbus-Verein zu einem neuen Bus?

Eine wahrhafte Geschichte - mehr.

04.10.2018 Mercedes hat keine Ersatzteile - Uwe Orzeske kann es nicht verstehen

Der Bürgerbus-Verein Radevormwald kann am Sonntag auf der Seniorenmesse
leider nicht teilnehmen. Seit einigen Wochen ist das aktuelle
Erdgas-Fahrzeug defekt. Zunächst musste ein neuer Motor eingebaut
werden, jetzt fehlt ein wichtiges Ersatzteil. Uwe Orzeske, 1.
Vorsitzender des Vereins, ist mehr als sauer auf den deutschen Autobauer
Mercedes. "Es ist doch einfach eine Unmöglichkeit, dass ein Hersteller
für sein Fahrzeug wichtige Ersatzteile nicht auf Lager hat". Er ist
froh, dass der 14 Jahre alte Ersatzbus einsatzbereit ist, sodass die
tägliche Fahrbereitschaft gewährleistet ist.

Auf der Seniorenmesse wollte der Bürgerbus-Verein den Besuchern zeigen,
wie einfach es auch für Gäste mit Behinderungen ist, in den Bus zu
kommen, wobei beim Ein- und Aussteigen geholfen wird und Rollatoren und
Einkaufswagen vom Fahrer eingeladen werden


Wolfgang Schneidewind

26.08.2018 Wupperaner können bequem in Radevormwald einkaufen

 

2018-08-26 Wupperblitz

 

 

Bewohnern der Wupperorte bietet der Bürgerbus mit seinem Wupper-Blitz am
Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen eine Fahrt zur Stadtmitte mit
einer Aufenthaltsdauer von über 1 Stunde bis zur Rückfahrt an. So können
bequem Nichtmotorisierte den Service nutzen, und zwar alle Generationen.
Der Fahrpreis stellt sich auf 1,80 Euro je Fahrt, bei einer Viererkarte
nur 1,70 Euro. Kinder bis 14 Jahre zahlen 1 Euro. Schwerbehinderte mit
amtlichem Ausweis und gültiger Marke sowie Inhaber von VRS-Karten werden
kostenlos befördert.

Wolfgang Schneidewind

24.07.2018 Versorgung der Wupperorte: Bürgerbus fährt seit 2004 - Geringes Interesse

Im Zuge verbesserter Einkaufsmöglichkeiten für die Bewohner der
Wupperorte spricht Natalie Hoffmann, Projektmanagerin für die
Wupperorte, davon, "Einen solchen Fahrdienst könnte man eventuell mit den
Bürgerbussen organsieren". Frau Hoffmann hat bisher keinen Kontakt mit
dem Bürgerbus-Verein Radevormwald aufgenommen, sonst wüsste sie, dass
dieser Vorschlag unrealistisch ist. Der Bürgerbus darf nur auf den im
Fahrplan ausgedruckten Strecken fahren und keine Abweichungen vornehmen.
Dies ist eine Auflage der Bezirksregierung Köln.

Frau Hoffmann hätte auch wissen können, dass der Bürgerbus mit seiner
Linie Wupperblitz seit 14 Jahren die Wupperorte Herkingrade, Brede,
Keilbeck, Dahlhausen und Niederdahl über Wuppermarkt mit Radevormwald
Stadtmitte verbindet. Diese Linie wurde damals eingerichtet, um
Fahrgästen vom Wuppermarkt die Möglichkeit zu geben, ohne schweres
Tascheschleppen bis zur Haltestelle der 626 aus dem "Loch" in den oberen
Bereich zu gelangen. Außerdem bietet der Bürgerbus am
Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen die Gelegenheit, zur Stadtmitte
zu fahren und dort in 1 1/2 Stunden alles zu erledigen, bevor der Bus
wieder zum Wuppermarkt fährt.

Gerade ältere Menschen und Fahrgäste mit Rollator wird beim Ein- und
Ausstieg im Bürgerbus geholfen, sodass man das Angebot nutzen sollte. Der
Fahrpreis beträgt je Strecke 1,80 Euro, bei einer Viererkarte nur 1,70
Euro. Fahrgäste mit Schwerbehindertenausweis und gültiger Marke sowie
Inhaber eines VRS-Tickets werden sogar kostenlos mitgenommen. Uwe
Orzeske, Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins, fuhr letzten Freitag den
Bus. "An diesem Tag hat nur ein Fahrgast die Mitfahrmöglichkeit nach
Radevormwald und zurück genutzt. Ähnlich sieht es seit Bestehen der
Linie aus. Dennoch sind wir bereit, zusätzlich am Dienstagnachmittag
ebenfalls mit 1 1/2 Stunden Aufenthalt in Stadtmitte zusätzliche Fahrten
anzubieten. Allerdings müssen zwei Voraussetzungen erfüllt werden: Es
müssen sich mindestens 4 Fahrgäste melden, außerdem muss sich die Stadt
Radevormwald bei der Bezirksregierung in Köln dafür verwenden, dass wir
kurzfristig die erforderliche Genehmigung für die Fahrten auf einer
bestehenden Linie bekommen". Und Pressesprecher Wolfgang Schneidewind
ergänzt "wir wären in der Lage, schon am 31.7. bei einer Genehmigung zu
fahren. Vielleicht findet sich auch ein Sponsor, der einige Fahrkarten
kauft, sodass keine MIndestfahrgastzahl erforderlich ist".

Es gibt außerdem auch einen Bringdienst in den Wupperorten. Der
Radevormwalder Lieferservice "Axel bringt's" fährt am Freitag einen
Brotservice und würde bei Bestellungen auch andere Waren mitliefern.


Wolfgang Schneidewind
Pressesprecher Bürgerbus-Verein Radevormwald

27.06.2018 Bernd Hermann für 15 Jahre geehrt

2018-06-27 Hermann Bernd Urkunde 15 Jahre BB

Beim Fahrertreff erhielt Bernd Hermann (auf dem Foto rechts) für 15 Jahre aktive Mitarbeit im Bürgerbus-Verein
Radevormwald eine Ehrenurkunde. Überreicht wurde sie vom 2. Vorsitzenden Eberhard Wolff.

Bei der Überreichung der Ehrenurkunden an weitere Bürgerbus-Fahrer während der Mitgliederversammlung
am 28.05.2018 war Bernd Hermann nicht dabei. (Siehe auch 28.05.2018 " Mitgliederversammlung")

GF

12.05.2018 Bezirksregierung streicht Kaffeefahrten

Kaffeefahrten für Senioren, die im Rahmen des Ferienspaß für Senioren in
den letzten Jahren vom Bürgerbus-Verein Radevormwald erfolgreich
durchgeführt wurden, kann es in diesem Jahr nicht geben. Eine Verordnung
des NRW-Verkehrsministeriums sagt, dass Bürgerbusse nur auf den
ausgewiesenen Linien fahren dürfen. Allerdings haben die
Bezirksregierungen die Möglichkeit, in besonderen Fällen
Ausnahmegenehmigungen zu erteilen. Die für Radevormwald zuständige
Bezirksregierung in Köln hält sich aber stur an die Verordnung und lässt
keine Ausnahmeregelung zu. Bei den Kaffeefahrten brachte der
Bürgerbus-Verein mit seinen zwei Bussen jeweils 16 Personen kostenlos an
ein Ausflugsziel, wo die Senioren bei Kaffee und Kuchen gemütliche
Stunden verbringen konnten. Die Bezirksregierung gibt keine Erlaubnis,
weil dort eine Konkurrenz zu gewerblichen Omnibusunternehmen befürchtet
wird. "Welches gewerbliche Unternehmen fährt Leute kostenlos durch die
Gegend?", fragt Wolfgang Schneidewind, Pressesprecher des
Bürgerbus-Vereins.

"Da wollen Ehrenamtler gute Taten für ältere Leute
anbieten, doch die Paragrafenreiter in Köln haben kein Herz und geben
keine Sondergenehmigung." Gerade im letzten Jahr war das Interesse so
groß, dass anstelle der vorgesehenen Termine noch ein vierter Termin
angeboten werden musste. Selbst Bürgermeister Johannes Mans hat bei
einem Gespräch mit der Regierungspräsidentin in Köln nichts umstimmen
können. "Man sieht immer wieder, dass in anderen Regierungsbezirken
Sondergenehmigungen erteilt werden und wir haben beim
Verkehrsministerium in Düsseldorf nachgefragt, warum dort etwas erlaubt
wird, was in Köln am Beamtenparagrafen scheitert."

Beim Bürgerbus-Verein Radevormwald werden ab Januar Fahrkarteninhaber
von VRS, Westfalentarif und NRW-Ticket kostenlos befördert. Nicht nur
derjenige, der eine Zeitkarte vorzeigt, kann den Bürgerbus kostenlos
benutzen. Auch Fahrgäste, die mit einer gültigen Karte in Radevormwald
ankommen, können mit dem Bürgerbus ohne Bezahlung weiterfahren.
Allerdings werden Karten für die Verkehrsverbünde im Bürgerbus nicht
verkauft.

Wolfgang Schneidewind

M 15.05.2018 Behörden bremsen Kaffeefahrten aus

08.05.2018 Bürgerbus-Fahrer fuhren nach Schloss-Burg

Dieses Mal umgekehrt:
Das Evangelischen Familienzentrums Kottenstraße lud die Fahrer des Bürgerbusses nach Schloss Burg ein: 
Dagmar Montag, Wolfgang Schneidewind, Siegfried Winter.
Der komplette Bericht mit Foto ist in der BM vom 08.05.2018 zu sehen.

 

 
Die Kinder hatten wieder viel Spaß bei ihrem Besuch auf Schloss Burg. Diese Tradition des Familienzentrums bleibt gewahrt.                                                                                                            
                                                  

Egal, ob auf vier, drei oder zwei Rädern:

Wir wünschen Ihnen, dass Sie immer sicher ankommen.

 

BB 2013-06-20 IMG 1404

19.03.2018 Nordstadt-Probleme - BB-Verein klärt den Sachverhalt der BM-Gedanken

Der Bürgerbus Radevormwald gehört zum ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr).
Das Gebiet wird von montags bis samstags morgens mit
mehreren Haltestellen 3 x bedient, am Montagnachmittag erfolgen 2
Fahrten, am Mittwoch und Donnerstag nachmittags sogar 3 Fahrten. So
haben doch gerade die Bewohner, die etwas in der Stadt erledigen wollen,
genügend Möglichkeiten, für wenig Geld fahren zu können. Da der
Bürgerbus-Verein die Fahrkarten des VRS anerkennt, können manche sogar
kostenlos den Bürgerbus benutzen.

Wolfgang Schneidewind

BM vom 17.03.2018: Rade muss sich über Parkplätze Gedanken machen

09.01.2018 Abschied Rainer Schulze

Schulze Rainer Verabschiedung 2018-01-09

Das Foto von Eberhard Wolff zeigt rechts Rainer Schulze mit dem 1. Vorsitzenden Uwe Orzeske


Nach fast 9-jähriger Tätigkeit im und für den Bürgerbus-Verein Radevormwald hatte der fast 70-Jährige am 13. Dezember 2017 seine letzte Fahrt im Erdgas-Fahrzeug.

Jetzt verabschiedeten der 1. Vorsitzende Uwe Orzeske sowie der 2. Vorsitzende Eberhard Wolff den verdienten Kollegen in den Ruhestand.

Ich bin von der Arbeit des Vereins, insbesondere für alte Menschen, sehr überzeugt, und bin froh, etwas dazu beigetragen zu haben. Ich habe diese Arbeit sehr genossen und gerne getan.“

Neben seiner ununterbrochenen unfallfreien Fahrertätigkeit unterstützte Rainer Schulze die Vereinsarbeit vier Jahre als 2. Vorsitzender. Vorher war er schon Fahrdienstleiter. Er hat sich um die Organisation von Veranstaltungen gekümmert und Flyer entworfen. Gemeinsam mit den jeweiligen Vorsitzenden hat er die Fahrpläne viele Jahre bearbeitet und herausgebracht. Das System der monatlichen Fahrer/innen-Einteilung hat er so modernisiert, dass es schnell und einfach mit dem PC organisiert werden kann. In den letzten Jahren entwickelte er zusammen mit einem Programmierer einen elektronischen Fahrassistenten, der die Arbeitsabläufe im Bus wesentlich vereinfacht.

Nachdem nun mit Daniela Strunz eine Nachfolgerin gewonnen werden konnte, war für Rainer Schulze der Zeitpunkt für sein Ausscheiden gekommen. Innerhalb seiner der 9-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit hat er sich nie mit der reinen Fahrertätigkeit zufriedengegeben.

Der Verein dankte Rainer Schulze mit einem Präsentkorb und einem Freifahrtschein auf Lebenszeit.

     
                                                                                                              Wolfgang Schneidewind

 

BM vom 02.02.2018: Bürgerbusverein verabschiedet Rainer Schulze in den Ruhestand

29.08.2017 Immer weniger Rader fahren BB

 

BM 29.08.2017:
Wenn der Bürgerbusverein zu Kaffeefahrten einlädt, dann strömen die Interessenten - wie im Juli 2015.
Beim "Ferienspaß für Senioren" hatte der Verein zwei Fahrten geplant. Der Andrang war jedoch so groß, dass
eine dritte Fahrt angeboten werden konnte. In diesem Jahr waren es sogar vier Touren.
Foto: Klappstein/Bürgerbusverein

BM vom 29.08.2017: Immer weniger Rader fahren Bürgerbus

18.07.2017 Bürgerbus fährt nicht mehr zur Oderstraße

Vor gut einem Jahr sprachen mehrere Bewohner der Oderstraße den
Bürgerbus-Vorstand an und baten um eine Bürgerbus-Verbindung zur
Odersttraße ins Wasserturmviertel. Nach einem ausführlichen Gespräch und
Fahrplanabstimmungen wurde der Probebetrieb aufgenommen. Gleichzeiitig
wurden  im gesamten Wasserturmgebiet Handzettel verteilt, in denen auf
die Einrichtung einer Bürgerbuslinie aufmerksam gemacht wurde. Leider
ließ der Erfolg auf sich warten, es fuhren fast keine Fahrgäste mit.

Da die Genhmigung der Bezirksregierung für den Probebetrieb jetzt
abgelaufen ist, hat sich der Vorstand entschlossen, die Fahrten Ende
Juli einzustellen.

Info: Uwe Orzeske, Tel. 8322

Wolfgang Schneidewind

07.2017 Mit dem Bürgerbus zu den Kirchen und zurück

20170717 Gottesdienstbus evKirchengemeinde 161222

Beitrag im Gemeindebrief

 

07.2017 Der Gottesdienstbus fährt Sie zu den Rader Kirchen

20170717 Gottesdienstbus 110606

 Beitrag im Pfarrbrief

 

06.07.2017 Klarstellung: Honsberger Mitfahrbank zu Bürgerbus

Als Mitgrund für die Aufstellung einer Mitfahrbank in Honsberg wurde
ausgeführt, dass der Bürgerbus nur an drei Tagen in der Woche die
Ortschaft anfahren würde

Hätte man in den aktuellen Fahrplan "Linie 3 Honsberger" vom Bürgerbus
geschaut, hätte man festgestellt, dass lediglich am Dienstag keine Fahrtmöglichkeit
gegeben ist. Am Montag, Mittwoch und Freitag dreht der Bürgerbus am Vormittag
3 x seine Runde, montags und mittwochs auch gegen 14 Uhr. Darüber hinaus
besteht die Möglichkeit, am Montag, Mittwoch und Donnerstag nachmittags bei
Bedarf nach Honsberg zurückgebracht zu werden. Am Samstagmorgen stehen
2 Fahrten auf dem Programm. Schließlich verkehrt am Sonntag auch der
Gottesdienst-Bus

Während man mit der Bank nicht genau planen kann, sind die Abfahrtzeiten
des Bürgerbusses von Honsberg und wieder zurück festgeschrieben. Übrigens
wurde der Fahrplan vor Jahren mit Hilfe von Honsberger Dauerfahrgästen
aufgestellt. Der Vereins-Vorstand hat immer wieder darauf hingewiesen,
dass Wünsche nach Veränderungen herangetragen werden sollten, man wolle
ja eine bedarfsberechte Fahrtmöglichkeit anbieten. Weder von einzelnen
Fahrgästen noch von dem Vorstand der Honsberger Dorfgemeinschaft sind
irgendwelche Reaktionen gekommen.

Wolfgang Schneidewind
Pressesprecher


BM 05.07.2017 Mitfahr-Bank in Honsberg aufgestellt 
BM 08.07.2017 Bürgerbusverein bietet viele Fahrten für Honsberger an 
Stadtnetz 08.07.2017 Klarstellung zur Mitfahrbank in Honsberg

01.06.2017 Stadtlinie 1 - Veränderungen - Neue Haltestellen

Auf der Stadtlinie 1 treten am 1. Juni Veränderungen ein.

Bei Bedarf biegt unser Bus an der Haltestelle Jahnstraße auf die Telegrafenstraße und hält an der Jugendherberge. Wer von dort mitfahren möchte, meldet sich bitte bis 1/4 Stunde vorher
unter 01 51/17 33 69 90 beim Fahrer telefonisch an:
Mittwoch, Donnerstag: 15.43 *Ausstieg bei Bedarf 17.33 Uhr
Samstag: 9.11 * 10.26 * Ausstieg bei Bedarf 11.27 Uhr

Eine zusätzliche Haltestelle gibt es auf der Dietrich-Bonhoeffer-Straße 100. Auf der Fahrt von der Stauffenbergsraße zur Haltestelle An der Eick wird unser Bus auch an der Dietrich-Bonhoeffer-Str. 100 halten, und zwar bei allen Fahrten:
Montag - Freitag: 8.49 * 10.04 * Ausstieg bei Bedarf 12.00 Uhr
Montag, Mittwoch, Donnerstag: 14.48 * Ausstieg bei Bedarf 15.55 Uhr
Mittwoch, Donnerstag: Ausstieg bei Bedarf 17.45 Uhr
Samstag: 9.19 * 10.34 * Ausstieg bei Bedarf 11.35 Uhr

Dagegen wird die Landlinie Turnhalle Brede zum Busbahnhof eingestellt, weil das Fahrgastaufkommen gleich null war.

Neue Fahrpläne für die Stadtlinie gibt es im Bus, im Rathaus, im Bürgerhaus und in der Sparkasse. Fahrplan und Erläuterungen zu "Neue Haltestellen" gibt es in Anhänge.

Hier können Sie den Fahrplan sowie den Streckenplan für alle Linien herunterladen und ausdrucken; PDF-Version

Wolfgang Schneidewind 

BM vom 30.05.2017: Veränderungen im Fahrplan des Bürgerbus-Vereins

März, April, Mai: Bürgerbus fuhr 7 Mal zum Reiterhof

Immer donnerstags, je zweimal in März und April und dreimal in Mai, haben Fahrer des Bürgerbusvereins Kinder der Kindertagesstätte "Sprungbrett" zum Reiterhof Tabak nach Mittelhombrechen gefahren. Dort nahmen die Kinder an einem Projekt teil. Die Fahrer fuhren an jedem Tag zweimal zwölf Kinder, so dass insgesamt 168 Kinder auch den Bürgerbus kennen gelernt haben. Ein Dank von Kita-Leiterin Alina Gravelaar galt auch dem Bürgerbusverein für den Transport.

Ebenfalls haben sich die Fahrer
Gerd Fahlenbock, Hans-Georg Firzlaff, Erhard Hombrecher und Rainer Schulze gefreut.
GF

BM vom 19.05.2017: Kita Sprungbrett punktet mit zwei größeren Objekten

 
 

Foto: BM / KiTa Sprungbrett -19.05.2017
"Beim Pferde-Projekt stand nicht nur
das Reiten auf dem Programm"

Seit 2004 bis heute: Bürgerbus verbindet Wupperorte mit Rade

Es wird immer wieder darüber geklagt, dass der ÖPNV in den Wupperorten
nicht der beste ist.

Daher hat der Bürgerbus-Verein Radevormwald seit der Aufnahme der
Fahrtätigkeit im Jahre 2004 mit dem Wupper-Blitz eine Verbindung
zwischen Radevormwald und den Wupperorten geschaffen. Der Bürgerbus
fährt an drei Tagen in der Woche die Strecke, und zwar nicht nur direkt
bis zum Wuppermarkt, sondern auch über die Wülfingstraße bis nach
Niederdahl. Dadurch wird vom Bürgerbus die Möglichkeit geschaffen,
entweder zum Wuppermarkt zu fahren oder das Zentrum von Radevormwald
anzusteuern. Die Rückfahrten sind so gelegt, dass genügend Zeit für
Einkäufe bleibt.

Der Fahrpreis pro Fahrt betgrägt 1,80 Euro, beim Lösen einer Vierer-Karte
nur 1,70 Euro. Schwerbehinderte mit amtlichem Ausweis und gültiger 
Marke fahren kostenlos mit. Der Preis für Kinder bis 14 Jahre beträgt 1 Euro.

Der Fahrplan für die Linie 4 "Wupperblitz" mit Ansprechpartner ist im
Anhang ersichtlich und kann auch runtergeladen werden.

Alle Bürgerbus-Fahrpläne sind hier ersichtlich.

Wolfgang Schneidewind 

Bürgerverein für die Wupperorte

04.01.2017 Ehrenamtlich mit dem Bus unterwegs

  2017-01-04 Bus Winter-BM  

Siegfried Winter engagiert sich ehrenamtlich als Bürgerbusfahrer.
Schnell kommt er mit den Fahrgästen ins Gespräch - dadurch kennt
er bereits viele Rader Lebensgeschichten. 

Foto: BM - M. Schütz


Die Fahrten des Bürgerbus-Vereins werden umfangreich von der BM erläutert. Hier ist der Bericht zu lesen.

GF

 

 

 

09.01.2015 Bürgerbus nun auch im DFI

  DFI Elektronische Anzeige mit Mast    

  Foto: Wolfgang Schneidewind

 

      DFI Elektronische Anzeige
      Foto: Wolfgang Schneidewind

 

Am Busbahnhof in Radevormwald hat die OVAG vor einem Jahr ein Dynamisches Fahrinformationssystem (DFI) in Betrieb genommen. Es werden am Bahnsteig für die 626 und 671 die aktuellen Abfahrtzeiten mit den Soll-Zeiten (also die Zeiten laut Fahrplan) angezeigt, teilweise bei OVAG-Bussen auch mit den tatsächlichen Abfahrtzeiten in Minuten (Ist-Zeiten).

 

Am „Hückeswagener Bahnsteig“ sind es die tatsächlichen Abfahrtzeiten. Da hier an diesem Bahnsteig auch die Bürgerbusse abfahren, hat sich der Bürgerbus-Verein Radevormwald seit einem Jahr bemüht, auch seine Abfahrtzeiten angezeigt zu bekommen. Die OVAG wollte aber erst mit ihren Linienbussen das System flüssig halten. Knackpunkt ist nämlich ein verhältnismäßig teurer Sender, der in jedem Fahrzeug vorhanden sein muss und die Daten an die Zentrale sendet, um die Ist-Zeiten ankündigen zu können.

 

Da aber die Anzeige der Ist-Zeiten auch bei den Gemeinschaftslinien mit Remscheid und dem Busverkehr Rheinland nach Wuppertal noch nicht funktioniert, ließ man sich in Gummersbach doch noch überzeugen, auch die Bürgerbusse aufzunehmen. Mit dem Fahrplan-Wechsel Mitte Dezember 2014 leuchten jetzt die Abfahrten vom Bürgerbus (BB). Das ist ein Service vor allem für Gelegenheitsfahrer innerhalb von Radevormwald. Sollte z. B. bei Schneebehinderungen ein Bürgerbus ausfallen, so kann die Leitstelle diese Information ganz aktuell auf den Bildschirm bringen.

 

Um das Info-Paket komplett zu machen, müsste jetzt nur noch am „Lüdenscheider Bahnsteig“ eine Zielanzeige mit den Daten der 134 aufgestellt werden.

Wolfgang Schneidewind

 

BM vom 10.01.2015: Bürgerbuszeiten jetzt auch auf elektronischer Anzeige

 

Geschichte

24.05. 2019 - Warum Bürgerbus in Radevormwald?               


Die Idee eines Bürgerbusses kam aus den Niederlanden. So ist es naheliegend, dass vor 35 Jahren der erste Bürgerbus in NRW in Legden/Ahaus an der holländischen Grenze ins Leben gerufen wurde. Die Anregung für Radevormwald kam von einem unserer Vorstandsmitglieder aus Neviges/Tönisheide. Friedel Müller und die UWG sorgten für die notwendigen Voraussetzungem im parlamentarischem Raum. Es wurde im Jahre 2003 unser Verein gegründet. Die OVAG als zuständiges Verkehrsunternehmen ist unser Betreuer und Partner in allen Sachen, auch mit der zuständigen Bezirksregierung in Köln.

Am 1. Juni 2004 wurde dann der Fahrbetrieb aufgenommen, wir in Radevormwald waren der 52. Bürgerbus in NRW. Mittlerweile sind es 140 (Stand: 2019) Bürgerbusse, die allein in NRW verkehren.

Aufgabe des Bürgerbusses ist, dort zu verkehren, wo die "normalen" Busse aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht fahren können. So haben Nicht-Motorisierte vor allem in den Außenbezirken die Möglichkeit, nach Fahrplan mit einem öffentlichen Verkehrsmittel in die Innenstadt sowie zum Wupper-Markt zu kommen, natürlich auch wieder zurück. Es sind aber nicht nur Senioren und Seniorinnen, die mitfahren. Wir nehmen Fahrgäste aus allen Altersgruppierungen mit.

Bei dem Bürgerbus handelt es sich um einen Kleinbus, der 8 Personen befördern kann und nach einem festen Fahrplan verkehrt. Da sich die Fahrerinnen und Fahrer ehrenamtlich zur Verfügung stellen und nur für ein Dankeschön das Lenken übernehmen, sind Fahrpreise ohne städtische Zuschüsse möglich.

25 Fahrerinnen und Fahrer haben sich gemeldet und eine theoretische und praktische Prüfung sowie einen Gesundheitscheck absolviert. Der Einsatz erfolgt ca. zwei halbe Tage im Monat.

Außerdem wird sonntags die Möglichkeit geboten, mit einem so genannten „Gottesdienst-Bus“ aus vielen Bereichen die Kirchen in der Innenstadt zum Gottesdienst zu erreichen und auf Wunsch auch zurück gefahren zu werden.

Im April 2019 konnten wir nach harten Verhandlungen unseren dritten Bus in Betrieb nehmen. Es ist ein Mercedes-Sprinter mit modernstem Dieselantrieb (ein Erdgas-Bus wird nicht mehr angeboten). Unser 2. Bus ist ein "Mercedes Sprinter 316 NGT (Natural Gas Technology)" mit Automatik und umweltfreundlichem Erdgas-Antrieb, er ist seit Mai 2011 im Einsatz und dient jetzt als "Gottesdienst-Bus" sonntags sowie als Reservebus.

Den ersten Bus aus dem Jahr 2004 haben wir im April 2019 mit über 350 000 km verkauft.

Wolfgang Schneidewind

 

 

 

05.04.2019 - Präsentation des neuen Bürgerbusses

 
Die dritte Generation des Radevormwalder Bürgerbusses konnte am 5.4.2019 vor der Sparkasse in Radevormwald vorgestellt werden. Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse und der Zuschüsse des Landes wurde die Neuanschaffung des Busses nach fast acht Jahren möglich.
 
Bis zu acht Personen können auf fünf Linien im Stadtgebiet an sieben Tagen in der Woche mitfahren. Insgesamt werden 74 Haltestellen bedient. Die meisten Bürger haben damit eine Haltestelle fast vor ihrer Haustür. Die Fahrgäste, wie manche in Rade immer noch meinen, müssen kein Mindestalter haben. Der Bürgerbus wird als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr für Jung und Alt von 25 ehrenamtlichen begeisterten Fahrerinnen und Fahrern gefahren.
 
So werden im Jahr fast 7.000 Fahrgäste, davon ca. 3.000 Schwerbehinderte gefahren. Im Jahr werden knapp 30.000 km für die Bürgerinnen und Bürger in Rade zurückgelegt.
 
Erhard Hombrecher

 

 

04.04.2019 - Wie kommt ein Bürgerbus-Verein zu einem neuen Bus?

Eine wahrhafte Geschichte.     

Erfahrungen des Bürgerbus-Vereins Radevormwald

Mitwirkende

 

  1. Behindertenbeauftragter nebst Stellvertreter
  2. Bezirksregierung (bewilligt die staatlichen Fördermittel)
  3. Verkehrsunternehmen (bestellt den neuen Bus)
  4. Verkehrsministerium (entscheidet, welche Art von Bus gekauft werden darf)
  5. Verein, der sich für ältere Menschen einsetzt
  6. Landrat
  7. Bürgerbus-Verein

 

Namen werden aus Datenschutzgründen (auch verfremdet) nicht genannt.

 

Wo ist das Problem?  

Wenn ein Bus Bürger transportiert, macht er das gerne zuverlässig. Nach etlichen Jahren und vielen Kilometern sind aber seine Kraftreserven leer. Bevor man ihn zum Schrottplatz bringt, wo er dann mit dem Tode ringt, möchte er aber, dass ein neuer Bus ihm nachfolgt, sodass die Bürger weiterhin zuverlässig von A nach B, manchmal auch nach C kommen.

 

Aber: Wie kommt der Bus zu seinem Nachfolger?

 

Hier ist die Theorie.

  1. Das Verkehrsunternehmen beantragt bei der Bezirksregierung einen Zuschuss, den die Landesregierung alle sieben Jahre für eine Ersatzanschaffung gewährt.
  2. Der Zuschuss wird bewilligt.
  3. Das Verkehrsunternehmen bestellt den neuen Bus.
  4. Viele Arbeiter schrauben den Bus zusammen. (Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Manche Maschinen helfen ihnen dabei.)
  5. Der Bürgerbus-Verein zahlt den Rest des Kaufpreises.
  6. Der Bus nimmt seine Tätigkeit auf.

 

Das hatte schon zweimal so funktioniert, eigentlich sollte es wieder so sein. Aber weit gefehlt. Denn jetzt folgt die Realität der Theorie auf dem Fuße.

 

Hier ist die Realität.

Im Frühjahr

Der Bürgerbusverein stellt Anfang Februar 2018 fest, dass der aktuelle Bus in einem halben Jahr das Ende seiner Dienstzeit erreicht haben wird. Deshalb kümmert man sich um einen geeigneten Nachfolger. Autohäuser werden aufgesucht, Gespräche geführt, Angebote werden erbeten und manchmal auch erhalten. Schließlich wird man sich einig. Das auserwählte Autohaus will das Verkehrsunternehmen benachrichtigen, damit es die Bestellung vornimmt.

Ende gut, alles gut, so könnte man meinen. Aber was geschieht in der Folgezeit? Nichts!

Als bis Ende März immer wieder dasselbe geschah, nämlich nichts, erfuhr der Bügerbus-Verein, bevor ein Bus bestellt werden könne, müsse der Landesbehindertenbeauftragte seine Zustimmung geben. Dieses Amt wurde vom Bürgerbus-Verein um Hilfe gebeten. Dem Verein wurde mitgeteilt, dass ein Gutachten vom zuständigen Behindertenbeauftragten benötigt werde, aus dem hervorzugehen habe, dass Behinderte problemlos den Bus benutzen können.

Der Verein wartete jetzt auf dieses Gutachten.

 

Im Sommer

Als man bis Juli vergeblich gewartet hatte, musste etwas geschehen. Es wurde bei der Bezirksregierung nachgefragt.

Dort war zu erfahren, dass der Behindertenbeauftragte zwar einen Antrag gestellt hatte, der aber nicht genehmigungsfähig gewesen sei. Im seinem neuen Bewilligungsschreiben müsse er darlegen, dass auch ohne einen rollstuhlgeeigneten Bus Behinderte am öffentlichen Leben teilnehmen könnten. Denn die Landesregierung wünsche nur noch Niederflurfahrzeuge, mit denen Menschen im Rollstuhl transportiert werden können. Die Verwaltungsvorschrift zum betreffenden Gesetz sei geändert worden.

Diese Aussage stimmte so aber nicht, was im betreffenden Amtsblatt nachzulesen ist.

Der Bürgerbus-Verein informierte umgehend das Verkehrsunternehmen, was der Behindertenbeauftragte zu schreiben habe, damit der Förderantrag genehmigt werden könne.

Sicherheitshalber sollte auch der Behindertenbeauftragte selbst informiert werden, doch dieser war im Urlaub. Sein Stellvertreter wusste nichts Genaues, beteuerte aber, wegen der Dringlichkeit schnell tätig werden zu wollen.

Eine Nachfrage im Verkehrsministerium ergab, dass der Vorgang „Radevormwald“ dort bekannt war. Die einzige Begründung des Behindertenbeauftragten sei gewesen, ein rollstuhlgerechter Bus (= Niederflurbus) sei für den Verein zu teuer. Das Argument, dass Rollstuhlfahrer durch ein örtliches Taxiunternehmen mit speziellen Fahrzeugen transportiert werden, sei dagegen überzeugend. Die Aussage der Bezirksregierung, dass das Ministerium nur noch Niederflurfahrzeuge fördern wolle, verwies das Verkehrsministerium in den Bereich der Gerüchte. Es gebe auch gute Gründe, einen nicht rollstuhlgerechten Bus (= Hochflurbus) anzuschaffen (Besonderheiten der Topographie, fehlende Bordsteine).

Aber das Ministerium könne doch dem Behindertenbeauftragten nicht sagen, was er schreiben solle. Der Bürgerbus-Verein entgegnete, dann könne er das doch tun.

Und so geschah es auch. Der Stellvertreter des Behindertenbeauftragten wurde sofort am 10. Juli mit Argumenten als Argumentationshilfen versehen und das Verkehrsunternehmen über die Inhalte der geführten Telefonate informiert.

Nach einer Woche war vom Verkehrsunternehmen zu erfahren, der Stellvertreter des Behindertenbeauftragten tue sich schwer, die Bescheinigung auszustellen. Er wolle das sehr genau machen und müsse bei den Kommunen nachfragen, wie die Versorgung der Rollstuhlfahrer gesichert sei. Es sei keine schnelle Lösung in Sicht.

Eine sofortige Nachfrage ergab, es sei schwierig zu bescheinigen, dass Menschen mit Behinderungen gut versorgt seien. Zwei andere Bürgerbus-Vereine bräuchten auch Bescheinigungen, hätten aber noch keine Rückmeldung gegeben. Er habe aber einen Aktenvermerk gemacht und sich beim Sozialamt erkundigt. Auch bei einem örtlichen privaten Verein, der sich für ältere Menschen einsetzt, wolle er sich erkundigen. Der Hinweis auf topographische Schwierigkeiten und fehlende Bürgersteige für Niederflurbusse überzeuge ihn nicht. Da müsse er bei der Stadtverwaltung nachfragen. Die Bescheinigung, die nicht anerkannt wurde, sei von April gewesen. Jetzt sei es nicht möglich, innerhalb von zwei Tagen eine neue Bescheinigung auszustellen.

Jetzt kam der private Verein ins Spiel. Man habe den stellvertretenden Behindertenbeauftragten so verstanden, dass nur noch Niederflurbusse angeschafft werden sollen, die seien dem Verein aber zu teuer. Der private Verein benötigte eine Aufstellung der Argumente gegen einen Niederflurbus, da er nicht in der Materie sei.

Das war auch nicht zu erwarten.

Eine Nachfrage beim Sozialamt ergab einerseits, dass man dort von einer Anfrage nichts wusste.

 

Am 26.7. war der Behindertenbeauftragte zu erreichen. Er hatte ein neues Schreiben mit neuen Begründungen, die er vom Bürgerbus-Verein erhalten hatte, bereits fertig (z.B. keine Busbuchten vorhanden, Halt auf der Straße notwendig, wobei ein Niederflurbus nachteilig sei). Diese Argumente seien auch auf Reichshof und Morsbach übertragbar. Das Schreiben gehe heute noch mit der Post an das Verkehrsunternehmen raus.

Das Verkehrsunternehmen seinerseits war sehr überrascht, dass das Schreiben schon fertig sei. Es habe gehört, der Vorgang solle noch zwei Wochen dauern. Das Begründungsschreiben werde umgehend an die Bezirksregierung weitergeleitet, die gegenüber dem Verkehrsunternehmen sehr hilfsbereit sei.

Wenn es etwas Neues gibt, werde sich das Verkehrsunternehmen melden.

Hoffnung machte sich breit im Bürgerbus-Verein. Man meinte, Licht am Ende des Tunnels erspähen zu können. Aber weit gefehlt.

In der nächsten Woche ist das Verkehrsunternehmen zuerst nicht erreichbar. In der Bezirksregierung weiß man nicht, dass die zuständige Stelle in Urlaub ist.

Das Verkehrsunternehmen hat aber das Schreiben des Behindertenbeauftragten inzwischen an das Ministerium weitergeleitet. Man wolle sich zu Beginn der kommenden Woche erkundigen.

Während das Verkehrsunternehmen vier Tage später mal wieder nicht erreichbar ist, ist am 7.8. im Verkehrsministerium zu erfahren, dass die Zuständige, die über Hoch- oder Niederflurbus entscheidet (Man ahnt es schon.), in Urlaub sei. Die Dame, die sich an ihrem Apparat meldet, stellt den Bürgerbus- Verein durch zu einer anderen Person. Diese teilt mit, dass die Bezirksregierung das Schreiben des Verkehrsunternehmens erhalten habe, es gebe aber noch eine Rückfrage an dieses. Auskunft könnte ggf. die Stellvertreterin in der Bezirksregierung geben.

Diese Stellvertreterin weiß von zwei Rückfragen an das Verkehrsunternehmen:

1. Ist der Behindertenbeauftragte auch der zuständige Beauftragte?

2. In dessen Schreiben werde auf die Problematik der Niederflurbusse eingegangen. Sei auch ein Hochflurbus mit einer Rollstuhlvorrichtung denkbar?

Im sich anschließenden Gespräch erklärt der Behindertenbeauftragte, er habe noch keine Information vom Verkehrsunternehmen. Zu den beiden Rückfragen sagt er, dass er doch schon erklärt habe, wie die Aufgabenverteilung in seinem Amt sei. Auf den Hinweis, wenn in einem Hochflurbus ein Rollstuhllift im Gepäckraum eingebaut sei, könne man keine Rollatoren mehr befördern, meint er, er sei ja in dieser Materie auch nicht drin, wolle aber dies in seine Begründung aufnehmen, wenn er Kontakt mit dem Verkehrsunternehmen habe. Von anderen Bürgerbusvereinen habe er auch schon gehört, dass es immer mehr Fahrgäste mit Rollatoren gebe.

Der Landrat, der im Nachbarort bei der Beschaffung eines Busses sehr hilfreich war, wird vom Bürgerbus-Verein kontaktiert. Seine Sekretärin bittet um eine Darstellung der Probleme per e-mail.

Nebenbei: Inzwischen ist für den Nachbarort der Bus geliefert worden für einen Verein, der noch gegründet werden muss, für Fahrer, die noch gefunden werden müssen. Daher steht dieser Bus bewegungslos in der Halle, und die Garantiezeit läuft. Nur für unseren Verein, der einen Bus dringend braucht (zu den Einzelheiten später), ist immer noch keine Bestellung erfolgt.

 

In den nächsten Tagen ist im Verkehrsunternehmen wieder niemand erreichbar. Schließlich erfolgt dann am 9.8. ein Anruf. Wenn das ergänzende Schreiben des Behindertenbeauftragten eingegangen sei, werde es sofort zum Verkehrsministerium weitergeleitet.

 

Ein Anruf dort ergibt am 14.8., dass die Vertreterin im Verkehrsministerium (Man ahnt es schon wieder.) auch in Urlaub sei und nicht vertreten werde.

 

Bei der Bezirksregierung ist zu erfahren, dass die Sache jetzt bei Ministerium zur Entscheidung liege. Wir erinnern uns: Das ist wegen diverser Urlaube offensichtlich in absehbarer Zeit nicht möglich.

 

Doch gelingt es am 16.8., den Vorgesetzten im Verkehrsministerium zu ermitteln. Dieser äußert sich, dass auch er entscheiden könne. Er wolle sich einlesen und sich nach Möglichkeit noch am selben Tag melden.

 

Zwei Tage später meint er, er wolle der Entscheidung nicht vorgreifen.

 

Am 23.8. lässt der Landrat eine e-mail schreiben, in dem er sich für das Engagement im Ehrenamt bedankt, was aber auch nicht wesentlich weiterhilft.

In der nächsten Woche meldet sich am 28.8. das Verkehrsministerium.

Der neue Antrag sei eingegangen. Was der Behindertenbeauftragte geschrieben habe, passe jetzt. Das Ministerium habe gerade mit der Bezirksregierung telefoniert. Diese informiere jetzt das Verkehrsunternehmen. Eine Kleinigkeit sei noch zu klären, aber das habe nichts mit der Genehmigung zu tun. Das Verkehrsunternehmen könne jetzt den Antrag auf Bezuschussung bei der Bezirksregierung stellen.

Zwei Tage (30.8.) später teilt das Verkehrsunternehmen per e-mail mit, dass die Freigabe der Mittel erfolgt sei und jetzt ein neuer Bus bestellt werden könne.

Große Freude, man könnte auch sagen Vorfreude, machte sich Ende August im Bürgerbus-Verein breit. Man glaubte sich endlich am Ziel.

Der aktuelle Bus, der immer noch „neu“ genannt wird, war mehrfach defekt und sollte, das wusste man zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht, immer öfter ausfallen, sodass sein Vorgänger (hervorstechende Eigenschaft: Man sieht ihn nicht, doch man hört ihn schon.) immer wieder und länger zum Einsatz kommen musste.

 

  • Die Schiebetür machte ihrem Namen keine Ehre mehr.
  • Die Lenkung musste repariert werden.
  • Die Auspuffanlage war ebenfalls kaputt.
  • Dann kam der Super-Gau: Totalschaden des Motors. Eine Reparatur war unmöglich. Ein neuer Motor musste eingebaut werden.
  • Die Schiebetür funktionierte wieder nicht.
  • Dann stand der Bus vier Wochen in der Werkstatt, weil ein Ersatzteil für die Gasanlage nicht aufzutreiben war.
  • Das war es wieder die Schiebetür.
  • Schließlich war das gute Stück nicht mehr von der Stelle zu bewegen. Die Bremsen hingen fest.

 

Im Verein herrschte großes Entsetzen. Man knirschte mit den Zähnen und raufte sich die Haare, sofern es etwas zu knirschen und zu raufen gab.

 

Im Herbst

Drei Wochen später ( 20.9.) teilt das Autohaus, das seit Februar auf die Bestellung wartet, dem Verein mit, dass immer noch keine Bestellung eingegangen sei.

Es ist wieder schwierig, das Verkehrsunternehmen zu erreichen. Doch schließlich ruft man zurück. Der Förderantrag liege jetzt bei der Bezirksregierung. Dort müsse er bearbeitet werden. Dauer: ca. 2 Wochen. (Man achte darauf: Besagte zwei Wochen werden bis zum 26.10. dauern.) Das Verkehrsunternehmen meint, die Genehmigung könne in der nächsten Woche vorliegen.

Auch bei der Bezirksregierung ist die zuständige Stelle schwer erreichbar.

Um 15.25 Uhr ist nach Auskunft einer Vertreterin um diese Uhrzeit die Zuständige nicht mehr da.

 

Am folgenden Tag (21.9.) ruft diese zurück. Der Antrag des Verkehrsunternehmens sei eingegangen. Um nicht aufdringlich zu wirken, wird auf die Frage, wie lange denn die Bearbeitung ggf. dauern könnte, vorsorglich verzichtet.

In der folgenden Woche ist das Verkehrsunternehmen wieder nicht erreichbar.

Doch schon nach einer Woche ist zu erfahren, dass das Verkehrsunternehmen noch keine Nachricht von der Bezirksregierung habe. Man wolle dort nachfragen und deshalb eine e-mail schreiben und werde sich morgen früh melden.

Vier Tage später (27.9.) teilt das Verkehrsunternehmen mit, die Bezirksregierung sei bisher nicht zu erreichen gewesen, die Stelle sei wohl nur vormittags erreichbar. Man wisse aber, dass Ende der Woche der Förderbescheid vorliegen solle. Man wolle weiterhin versuchen, die Bezirksregierung zu erreichen, um den Vorgang zu beschleunigen.

Dort ist am selben Vormittag niemand erreichbar

Am 11.10. berichtet der Vereinsvorsitzende von einem Gespräch mit dem Verkehrsunternehmen, die Bezirksregierung habe sich bei ihm beschwert, dass der Bürgerbus-Verein bei ihr anrufe. Das sei Sache des Verkehrsunternehmens. Wenn das weiterhin geschehe, geschehe gar nichts mehr.

15 Tage (26.10.) später ruft das Verkehrsunternehmen an. Die Bezirksregierung habe den Förderantrag genehmigt. In wenigen Tagen werde die Genehmigung beim Verkehrsunternehmen sein. Dann werde man sofort bestellen.

Am 11.11.2018 fragt der Bürgerbus-Verein beim Verkehrsunternehmen per e-mail an, ob der Bus bestellt sei, erhält aber keine Antwort.

Drei Tage später schreibt der Wagenmeister, dass bei Mercedes die Bestellung eingegangen sei. Liefertermin sei im Februar/März 2019.

 

Das Verkehrsunternehmen bestätigt am 16.11.2018 die Bestellung.

 

November 2018

 

Der Bürgerbus-Verein benötigt die Auftragsbestätigung, um bei einem Sponsor aktiv werden zu können. Das Autohaus sagt, diese könne nur an das Verkehrsunternehmen geschickt werden. Daraufhin telefoniert der Bürgerbus-Verein mit diesem, das zusichert, sie sofort zu schicken. Der Verein wartet darauf (Stand 27.11.2018).

Am 29.11.2019 bestätigt das Verkehrsunternehmen die Auftragsbestätigung des Autohauses vom 12.11.2018.

 

Als Liefertermin wird Ende Februar/Anfang März 2019 genannt.

 

März 2019

 

Das Verkehrsunternehmen ruft in der 2. Märzwoche beim Bürgerbus-Verein an. Der Zuständige vereinbart, am Freitag, den 22.3., nachmittags mit Vertretern des Bürgerbus-Vereins nach Wuppertal zu fahren und den Bus beim Autohaus abzuholen. Am Morgen des 21.3. wird der Termin beim Verein abgesagt. Man sei verhindert, und es fehlen noch Unterlagen, um den Bus zulassen zu können. Eine Rückfrage beim Autohaus ergibt, dass dort kein Abholtermin am 22.3. bekannt sei. Der Vertreter des Autohauses will am 22.3. den Fahrzeugbrief persönlich zum Verkehrsunternehmen bringen. Das Auto könne dann im Laufe der 3. Märzwoche abgeholt werden. Beim Verkehrsunternehmen ist niemand telefonisch erreichbar.

 

Am Montag, den 25.3.2019, kann der Bürgerbus-Verein beim Autohaus den Bus abholen.

 

Fazit: Wenn es ein Jahr lang dauert, einen Kleinbus zu bekommen, dann darf man sich nicht wundern, wenn es bei Flugplätzen länger dauert.

 

Eberhard Wolff - 04.04.2019

 

 

  



18.08.2014 Die Erfolgsgeschichte: Radevormwalder Bürgerbus fährt
seit 10 Jahren ab 1. Juni 2004

  Chronik Die Erfolgsgeschichte Radevormwalder Brgerbus faehrt seit 10 Jahren ab 1. Juni 2004  
   

Wolfgang Schneidewind berichtet in seiner Chronik über die Erfolgsgeschichte des
Radevormwalder Bürgerbusses. Der gesamte Inhalt der Chronik steht im Anhang
zur Verfügung.

 

GF